Wandern an der Algarve

Wanderung am Rocha da Pena

Bild vom Rocha da Pena

Der Rocha da Pena

Der Rocha da Pena befindet sich im Hinterland der Algarve, im Barrocal, zwischen Alte und Salir, ist aber näher an Salir gelegen. Erreichen kann man diese naturgeschützte Zone über die N124.

Sinngemäß übersetzt heißt "Rocha da Pena" Feder-Felsen. Die weitere Übersetzungsmöglichkeit würde Felsen des Mittleids heißen, wobei ich das aber ausschließe. Ich nehme an, daß Feder-Felsen gemeint ist, denn so wie er in der Landschaft liegt und wegen seiner Form.

Die Wanderung ist mit einer Distanz von ca. 8 Km, auf Pfade und Erdwege und einem Höhenunterschied von rund 250 Metern eher als leicht einzustufen. Es ist eine kleine Wanderung und kein Spaziergang was man letztendlich spätestens beim steinigen Abstieg aber selber merkt.

Bild von der Aussicht am Rocha da Pena

Aussicht vom Rocha da Pena

Links vom Café am Ende der Teerstraße geht es los. Auf einem breiten Erdweg geht es den Hügel hinauf. Schon beim hinaufgehen wird man mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Der Botanisch versierte Wanderer erfreut sich zusätzlich an der vielfältigen Vegetation.

Auch das Barrocal kann mit einer beeindruckenden Flora aufwarten. In diesem Kalksteingebiet wandert man an mehreren Zistrosen Arten, Lavendel, Erikateen, Affodill und vielen anderen Pflanzenarten vorbei, die je nach Jahreszeit mit ihren Blüten besonders auffällig sind.

Nahaufnahme vom Alium

Nahaufnahme vom Alium

Nach dem man oben angekommen ist, wird man mit einer weiten Aussicht auf das liebliche Umland und das Meer belohnt. Hier zweigt ein Wanderpfad Richtung Norden ab. Er führt zu einem Aussichtspunkt um in Richtung Serra de Caldeirao zu schauen.

Weiter geht es in westlicher Richtung, dem markierten Pfad entlang, zum Gipfel dieses Bergmassivs mit seinem trigonometrischen Messpunkt. Bei dieser Wanderung könnte man immer wieder über die herrliche Aussicht berichten, aber keineswegs uninteressant ist auch die hiesige Fauna.

Man hat es zuvor schon an mehreren Stellen gesehen, Wildschweinspuren. Verschiedene Vogelarten sind hier zu Hause. Man berichtet von großen Uhus, Adler und Bussarde, die in den steilen Felswänden brüten. Auch die Ginsterkatze, die ursprünglich aus Afrika mit den Mauren an die Algarve gekommen ist, hält sich in dieser Gegend auf.

Am Dorfrand von Penina

Am Dorfrand von Penina

Nach dem Gipfel kann man über einen Steinwall an den Nordrand gelangen um dort erneut die wunderbare Aussicht zu genießen. Bergab geht es dann ins Dorf Penina wo man den Markierungen weiter folgen kann.

Am Dorfrand wandert man wieder auf einem Pfad weiter. Es geht zwischen Hauswänden und an einer Natursteinmauer entlang in die Natur zurück. Nun folgt man dem Erdweg mit Blick auf das Felsmassiv bis zum Startpunkt der Wanderung.

Bild vom Johannisbrotbaum

Johannisbrotbaum

Mich persönlich beeindrucken immer wieder die alten Johannisbrotbäume auf dem Rückweg. Manche sehen richtig mitgenommen, ja schon fast tot aus und trotzdem wächst der Baum irgendwo weiter.

Ich wünsche Dir viel Freude bei dieser schönen entspannenden Wanderung. Wenn Du dich auch für andere Wanderungen interessierst, dann solltest Du hier schauen...

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Letzte Änderung 27.07.2018

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