Wandern auf den Picota

Natur Pur
Das milde, subtropische Klima bietet eine üppige und artenreiche Vegetation - ein Paradies für Naturfreunde. Auch im Sommer in der Trockenperiode dominiert Grün in allen Schattierungen und Pflanzen blühen in leuchtenden Farben. So hat jede Jahreszeit ihre Reize und man entdeckt immer wieder etwas Neues. Natur pur ...

Der Zistrosenschmarotzer Der Zistrosenschmarotzer
"Lytinus hypocistus", aber auch Zistrosenwürger genannt. Die auffallende Blütenfarbe macht eine der Schönheiten der Macchia aus und fällt dem Naturfreund sofort ins Auge. Der süße Blütennektar wurde früher von den Kindern als Bonbonersatz verwendet.

Die Meerzwiebel
"Urginea maritima" bildet im Herbst bis zu 1,50 m hohe Blütenkerzen. Die Zwiebel tritt meistens ein Stück aus der Erde hervor und kann bis zu 2 Kilo wiegen. Sie ist hochgiftig und wurde schon seit dem Altertum bis in die heutige Zeit dosiert als Heilpflanze gebraucht. Die Portugiesen haben früher die Zwiebelschalen getrocknet, kleingehackt und z.B. mit Mehl vermischt als Rattengift ausgelegt.
Die Meerzwiebel

Die Baumheide Die Baumheide
"Erika arborea l." kann bis zu 5 m hoch werden. Sie verstreut einen bezaubernden Duft in ihrer Umgebung. Die Wurzeln liefern ein wertvolles Material zur Herstellung von Bruyère-Pfeifen. Aus getrockneten Zweigen werden Besen und Schattendächer hergestellt.

Die LackzistroseDie Lackzistrose
"Cistus Ladanifer" ist ein charakteristischer Strauch der Macchia und Garrigue des Mittelmeerraumes. Schon im alten Ägypten wurde sie in Schönheitscremes verarbeitet. Das würzig riechende Labdanumharz wurde seit dem Altertum als Heilmittel gegen eitrige Wunden und Geschwüre verwendet. Die Bergbauern bringen ihren Steinbackofen damit auf Temperatur.

Der GitterlingDer Scharlachrote Gitterling
"Clathrus ruber" hat auf der Innenseite der gebrechlichen Arme eine zähe flüssige Fruchtschicht (die Gleba) in der die Sporen schwimmen. Von dem aasigen Geruch werden Insekten angelockt. Sie nehmen den Saft begierig auf und sorgen somit für die Erhaltung dieses schönen Pilzes. Es versteht sich wohl von selbst, daß man diesen seltenen Pilz schonen und nicht essen sollte. Jeder naturverbundene Mensch wird diese Pilzblume bewundern und nicht zerstören.
 
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