Portugal Algarve Wandern mit Uwe Hintergrundbild

Natur Pur - die Flora an der Algarve

Das subtropische Klima in Portugal an der Algarve, bietet eine beeindruckende, üppige und artenreiche Vegetation - ein Paradies für Naturfreunde. Auch im Sommer in der Trockenperiode dominiert Grün in allen Schattierungen und Pflanzen blühen in leuchtenden Farben. Jede Jahreszeit in Portugal an der Algarve hat ihre Reize und man entdeckt bei den Wanderungen immer wieder etwas Neues.

Die Meerzwiebel

Meerzwiebel Urginea maritima "Urginea maritima" blüht in Portugal an der Algarve im Herbst und bildet bis zu 1,50 m hohe Blütenkerzen. Die Zwiebel tritt meistens ein Stück aus der Erde hervor und kann bis zu 2 Kilo wiegen. Sie ist hochgiftig und wurde schon seit dem Altertum bis in die heutige Zeit dosiert als Heilpflanze gebraucht. Die Portugiesen haben früher die Zwiebelschalen getrocknet, kleingehackt und z.B. mit Mehl vermischt als Rattengift ausgelegt.


Der rote Fingerhut

Der rote Fingerhut Digitalis purpurea "Digitalis purpurea" ist von Marokko bis Nordeuropa Verbreitet und auch hier an der Algarve keine Seltenheit. Doch man sollte schon wissen, daß alle Pflanzenteile hochgiftig sind. Schon der Verzehr von zwei Blättern kann zu einer tödlichen Vergiftung führen. Aus der Pflanze wird jedoch ein Medikament gegen Herzschwäche gewonnen. Mache Einheimische pflücken diese schöne Pflanze, weil sie einen hübschen Vasenschmuck abgeben.


Die Baumheide

Baumheide Erica arborea "Erika arborea l." kann in Portugal an der sonnigen Algarve bis zu 5 m hoch werden. Sie verstreut einen bezaubernden Duft in ihrer Umgebung. Die Wurzeln liefern ein wertvolles Material zur Herstellung von Bruyère-Pfeifen. Aus den getrockneten Zweigen wurden früher Besen und Schattendächer hergestellt. Manche Bauern, im Hinterland der Algarve bieten auf den traditionellen Märkten einen Heidekrauthonig an.


Der rote Gitterling

Roter Gitterling Clathrus ruber "Clathrus ruber" hat auf der Innenseite der gebrechlichen Arme eine zähe flüssige Fruchtschicht (die Gleba) in der die Sporen schwimmen. Von dem aasigen Geruch werden Insekten angelockt. Sie nehmen den Saft begierig auf und sorgen somit für die Erhaltung dieses schönen Pilzes. Es versteht sich wohl von selbst, daß man diesen seltenen Pilz schonen und nicht essen sollte. Jeder naturverbundene Mensch wird diese Pilzblume bewundern und nicht zerstören. Ich habe ihn schon öfter bei meinen geführten Wanderungen in der Serra de Monchique gesehen.


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Autor: Uwe Schemionek
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Letzte Änderung 1 März 2016

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